Tease and Denial

Tease and Denial bedeutet Erregen und Verweigern.

Oder einfach gesagt „Bei der Stange halten“

manchmal auch im wortwörtlichen Sinne 😉

Tease and Denial , Erregen und Verweigern, ist ein Oberbegriff fĂŒr sexuellen Praktiken, die eingesetzt werden, um die sexuelle Erregung intensiv zu steigern, ohne jedoch einen Höhepunkt zu erreichen. Diese sexuellen Spielarten sind oft ein Teil einer partnerschaftlichen Sexualbeziehung, sie sind nicht abhĂ€ngig von Geschlecht, sexueller Neigung und Orientierung. Üblicherweise wird diese T&D eingesetzt, um das GefĂŒhl der sexuellen Erregung in der Person zu steigern und diese an den Rand eines Höhepunkts zu bringen, ohne das sie ihn erreichen kann oder darf. T&D  fĂŒhrt bei Frauen und MĂ€nnern zu einer stark gesteigerten sexuellen Erregung, der Orgasmus im Anschluss an ein T&D-Szenario wird meist als deutlich stĂ€rker empfunden.

Zitat:

Wie lange die Erregung dauert und wie hÀufig der Orgasmus verweigert wird, variiert von Paar zu Paar. HÀufig wird diese Technik mit BDSM, insbesondere der weiblichen Dominanz, assoziiert und ist in diesem Bereich oft Teil der Orgasmuskontrolle, der Keuschhaltung oder der CBT. Ein wesentliches Element ist dabei das Spiel mit Macht und Ohnmacht, um das GefÀlle zwischen dem stimulierenden, kontrollierenden und dem passiven Partner körperlich erlebbar zu machen.

Die sexuelle Erregung einer Person so weit zu steigern, dass diese am Rand eines Orgasmus steht, wird nach dem englischen Ausdruck fĂŒr Rand edge auch als Edging bezeichnet. Bei MĂ€nnern, die im Rahmen eines Tease-and-Denial-Szenarios erregt werden, wird das Auftreten des PrĂ€ejakulats oft als Edge betrachtet. Die mehrfache Stimulation bis kurz vor den Orgasmus und dessen wiederholte Verweigerung kann bei MĂ€nnern zu Schmerzen und einer blĂ€ulichen VerfĂ€rbung des Hodensacks fĂŒhren, die im Englischen als Blue Balls (engl. fĂŒr blaue Eier) bezeichnet wird. Ursache dieser VerfĂ€rbung ist die durch die Erregung vom Parasympathikus gesteigerte Blutzufuhr in die mĂ€nnlichen Geschlechtsorgane. WĂ€hrend dies geschieht, wird der venöse Abstrom durch den arteriellen Druck des Blutes behindert (Kongestion). Findet kein Orgasmus statt, sondern wird die Stimulation fortgesetzt, kommt es zum teilweise schmerzhaften Druckanstieg und zur Ansammlung von Blut und Lymphe in den Hoden. Das am Abfluss gehinderte sauerstoffarme Blut erzeugt die blĂ€uliche VerfĂ€rbung und gilt ebenfalls als Indiz fĂŒr ein gelungenes Tease-and-Denial-Szenario.

Eine ganze Reihe von T&D-Sessions fĂŒhrt manchmal zu einem sogenannten unvollstĂ€ndigen oder ruinierten Orgasmus, wobei bei MĂ€nnern zwar oft eine Ejakulation stattfindet, aber es wird keine sexuelle Entspannung empfunden. Die nachfolgende sexuelle Frustration und erhöhte sexuelle Erregbarkeit können dann wieder in erneuten T&D-Spielarten eingesetzt werden.

 

 

Quelle: Wikipedia

1 Gedanke zu „Tease and Denial

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